Jazz Festival Steyr - Up in the old Theatre

Di. 19.10. - So. 24.10.2021
Altes Theater, A-4400 Steyr

Di. 19.10. 20.00: Susan Wolf

Do. 21.10. 19.00: Purple is the colour
21.00: Matyas Bartha Trio

Fr. 22.10. 19.30: Claus Raible Trio
21.00: Kristina Barta

Sa. 23.10. 19.30: Triple Ace
21.00: Richie Winkler 4tet

So. 24.10. 11.00: Duo Sonoma
Jazzbrunch im Hotel Mader

Kartenpreise / Vorverkauf | Anreise | Archiv

INFO: +43 (0)664 / 4158010, e-mail: sounddesign@aon.at

Wir danken auch heuer wieder unseren Sponsoren und Kooperationspartner:



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Susan Wolf

Di. 19.10., 20:00 Uhr


Diagnose Melancholie. Seit sie denken kann, ist Musik ein ständiger Begleiter im Leben von Susan Wolf, und schon immer hat sie ihre Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse am liebsten als Liedtext zu Papier gebracht. Doch dass alles so gekommen ist, wie es wohl kommen musste, hat einen Namen, der von vielen Menschen vor allem mit Schmerz und Entbehrung in Verbindung gebracht wird: Multiple Sklerose. Als Susan Wolf vor einigen Jahren vor die endgültige Entscheidung gestellt wurde, mit dieser Diagnose leben lernen zu müssen, entschloss sie sich gegen ihr Studium und für die Musik. In dieser Zeit entstand ihr erster Album Excuse Me Mr., welches schon damals von der Melancholie des Lebens gezeichnet war.

Sprung ins Wasser. Der ErfolgDiagnose leben lernen zu müssen, entschloss sie sich gegen ihr Studium und für die Musik. In dieser Zeit entstand ihr erster Album Excuse Me Mr., welches schon damals von der Melancholie des Lebens gezeichnet war.

Sprung ins Wasser. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten und eines ihrer ersten Konzerte spielte Susan Wolf auf der großen Hauptbühne des Wiener Stadtfestes. Dieser Event war für die junge Künstlerin in mehrerer Hinsicht prägend, zumal sie bei dieser Großveranstaltung auf ihr späteres Management sowie ihr aktuelles Produzententeam traf, die gleichermaßen von ihrer Stimme, ihrem Stil und ihrem künstlerischen Ausdruck begeistert waren. Die nächsten Abschnitte in Wolfs Leben fügten sich wie Perlen an eine Kette: Die erste CD wurde professionell nachproduziert. Es folgten Tourneen mit der erfolgreichen, britisch-georgischen Künstlerin Katie Melua sowie mit Mick Hucknall von Simply Red, mit dem Wolf in eleganten, renommierten Opernhäusern Europas auftrat. Als Gastkünstlerin, wie vor ihrer Zeit schon PJ Harvey oder John Parish, begleitete Susan die US-amerikanische Legende Giant Sand (eine Formation um Howe Gelb aus Tuscon, Arizona) auf deren Tournee durch Italien. In New York experimentierte Susan unter anderem mit Produzenten wie Kevin Bents, den man durch seine Arbeit mit Marius Müller Westernhagen kennt. In Hamburg bezauberte Susan Wolf ihre Zuhörer auf Konzerten zusammen mit Größen wie Peter Maffay.

Abkehr vom Lebenselixier. Ihren Lebensumständen und ihrer Familie zuliebe distanzierte sich die Künstlerin allerdings schließlich von der Musik. Die eigene Gitarre wurde verkauft und ihre Darbietungen beschränkte Wolf auf regelmäßige Auftritte mit Jazzklassikern in Hotellbars. Bis sie eines Tages wieder eine jener Begegnungen hatte, die der Künstlerin wohl schicksalhaft an diesen Kreuzwegen des Lebens vorbestimmt sind: Ein Gast sah und hörte die Sängerin bei einem ihrer Auftritte in der Hotellobby und fragte sie, warum sie hier auf dieser kleinen Bühne spiele, sie gehöre doch auf eine große. Als sie ihm daraufhin ihre Geschichte erzählte, die von der Krankheit, der Sorge um ihre Familie und Existenzängsten geprägt war, kaufte er ihr eine Gitarre als Zeichen, dass sie sich wieder ihrer Musik widmen solle. Diese Begegnung löste ein Erwachen aus und entfachte das Bewusstsein in ihr darüber, wie sehr ihr die Musik fehlte. Sie erkannte, dass ein Leben ohne Kreativität ihren allgemeinen Gesundheitszustand verschlimmerte. Bis zu dieser Begegnung hatte Wolf zwar bemerkt, dass sie litt, doch woher genau dieses Leiden herrührte, hatte sie bis dahin nicht erkannt.

Zeit des Erwachens. Wahrlich ein Befreiungsschlag war es für die Sängerin, als sie sich nach den langen Jahren der musikalischen Abstinenz wieder bewusst dazu entschied, ihren eigenen Rufen zu folgen und zur Musik zurückzukehren. Sie veränderte ihre Lebensumständen, beendete ihr begonnenes Germanistik- und Anglistikstudium und erfüllte sich parallel dazu den lang ersehnten Traum nach Dänemark zu reisen. Dort schrieb sie die Songs, welche nun auf dem aktuellen Album zu hören sind. Im fernen Norden warteten auch die Produzenten, das Aufnahmestudio, die Fotografen sowie das Filmteam auf sie, um mit ihr gemeinsam ein Album zu produzieren, das Susan Wolf schon während dessen Entstehungsprozess als ihr ei ließ nicht lange auf sich warten und eines ihrer ersten Konzerte spielte Susan Wolf auf der großen Hauptbühne des Wiener Stadtfestes. Dieser Event war für die junge Künstlerin in mehrerer Hinsicht prägend, zumal sie bei dieser Großveranstaltung auf ihr späteres Management sowie ihr aktuelles Produzententeam traf, die gleichermaßen von ihrer Stimme, ihrem Stil und ihrem künstlerischen Ausdruck begeistert waren. Die nächsten Abschnitte in Wolfs Leben fügten sich wie Perlen an eine Kette: Die erste CD wurde professionell nachproduziert. Es folgten Tourneen mit der erfolgreichen, britisch-georgischen Künstlerin Katie Melua sowie mit Mick Hucknall von Simply Red, mit dem Wolf in eleganten, renommierten Opernhäusern Europas auftrat. Als Gastkünstlerin, wie vor ihrer Zeit schon PJ Harvey oder John Parish, begleitete Susan die US-amerikanische Legende Giant Sand (eine Formation um Howe Gelb aus Tuscon, Arizona) auf deren Tournee durch Italien. In New York experimentierte Susan unter anderem mit Produzenten wie Kevin Bents, den man durch seine Arbeit mit Marius Müller Westernhagen kennt. In Hamburg bezauberte Susan Wolf ihre Zuhörer auf Konzerten zusammen mit Größen wie Peter Maffay.

Abkehr vom Lebenselixier. Ihren Lebensumständen und ihrer Familie zuliebe distanzierte sich die Künstlerin allerdings schließlich von der Musik. Die eigene Gitarre wurde verkauft und ihre Darbietungen beschränkte Wolf auf regelmäßige Auftritte mit Jazzklassikern in Hotellbars. Bis sie eines Tages wieder eine jener Begegnungen hatte, die der Künstlerin wohl schicksalhaft an diesen Kreuzwegen des Lebens vorbestimmt sind: Ein Gast sah und hörte die Sängerin bei einem ihrer Auftritte in der Hotellobby und fragte sie, warum sie hier auf dieser kleinen Bühne spiele, sie gehöre doch auf eine große. Als sie ihm daraufhin ihre Geschichte erzählte, die von der Krankheit, der Sorge um ihre Familie und Existenzängsten geprägt war, kaufte er ihr eine Gitarre als Zeichen, dass sie sich wieder ihrer Musik widmen solle. Diese Begegnung löste ein Erwachen aus und entfachte das Bewusstsein in ihr darüber, wie sehr ihr die Musik fehlte. Sie erkannte, dass ein Leben ohne Kreativität ihren allgemeinen Gesundheitszustand verschlimmerte. Bis zu dieser Begegnung hatte Wolf zwar bemerkt, dass sie litt, doch woher genau dieses Leiden herrührte, hatte sie bis dahin nicht erkannt.

Zeit des Erwachens. Wahrlich ein Befreiungsschlag war es für die Sängerin, als sie sich nach den langen Jahren der musikalischen Abstinenz wieder bewusst dazu entschied, ihren eigenen Rufen zu folgen und zur Musik zurückzukehren. Sie veränderte ihre Lebensumständen, beendete ihr begonnenes Germanistik- und Anglistikstudium und erfüllte sich parallel dazu den lang ersehnten Traum nach Dänemark zu reisen. Dort schrieb sie die Songs, welche nun auf dem aktuellen Album zu hören sind. Im fernen Norden warteten auch die Produzenten, das Aufnahmestudio, die Fotografen sowie das Filmteam auf sie, um mit ihr gemeinsam ein Album zu produzieren, das Susan Wolf schon während dessen Entstehungsprozess als ihr eigentliches Debütalbum erkannte. Nach all den Wirrungen, Stillständen und Rückschlägen der vergangenen Jahre hat sie heute ihren Stil gefunden. Definierter, runder und mit einer nordischen Festigkeit ausgestattet sind die Lieder der Susan Wolf heute dort angekommen, wo sie schon so lange erwartet werden.

Purple is the colour

Do. 21.10., 19:00 Uhr

Photo: V. Furjes Simon Raab - piano
Štěpán Flagar - sax
Martin Kocián - bass
Michał Wierzgoń - drums
Mit ihrem zweiten Album EPIC legen Purple is the Color ein großes Jazz-Epos vor, das ganz im Zeichen des Aufbruchs steht.

Nach dem großen Erfolg ihres Debüts Unmasked releasen Purple is the Color in diesem Frühjahr mit EPIC ihren zweiten Longplayer auf dem Wiener Kultlabel Session Work Records. Der Anspruch den das Quartett dabei stellt, ist tatsächlich von epischer Größe: „So schaut es aus, wir werden die Beatles des Jazz!“, schmunzelt Bandleader Simon Raab. Dass es Purple is the Color damit durchaus ernst ist, lässt sich am neuen Longplayer nachhören. Mit EPIC ist den fab four um den Linzer Ausnahmepianisten tatsächlich der nächste Schritt in Richtung Jazz-Olymp gelungen.

Egal ob als zeitloses Ton-Epos oder bedingungsloses Bekenntnis zur Diversität der Postmoderne – auf EPIC schaffen Purple is the Color spielerisch die Synthese. Dass diesmal auch Raabs Mitmusiker Štěpán Flagar, Martin Kocián und Michał Wierzgoń Kompositionen beigesteuert haben, lässt die Combo dabei sogar noch vitaler wirken als schon am gefeierten Vorgänger. Das gelingt, indem die Band sich bewusst auf den Widerspruch einlässt. Wo Rot und Blau waren, wird schließlich Purple. Kristallisationspunkt, in dem sich vier Individuen zum Organismus zusammenschließen. Ganz in diesem Sinne erzählen die vier Musiker auf EPIC auch ihre eigene Geschichte. Eine Geschichte von großen Vorstößen, kleinen Reibungen und subtilen Rückzügen. Auch eine Geschichte von schmerzhaften Neuanfängen, so Raab: „Die Titanic hat auch untergehen müssen, um als Mythos wiedergeboren zu werden. Genauso musst du als Band manchmal ganz tief tauchen, um dich wieder zu finden.“ Odyssee 2.0: Erst als Purple is the Color akzeptieren, dass die Suche nach einer gemeinsamen Identität mit jedem einzelnen Take neu beginnt, kommen sie zu Hause an. Wo man bereit ist, den ersten Schritt zu machen, findet sich der Weg ganz von selbst. Was dabei herauskommt, wenn man gemeinsam den Mut findet, ihn bis ans Ende zu gehen ist EPIC. Vom melancholischen „Unsearchable“ über das rastlose „Techno-Epic“ bis hin zum heiter-sanften „When I see your Face“ lassen Purple is the Color den Hörer darauf an ihrer Reise teilhaben.

Der Wille, sich in der Musik kompromisslos mitzuteilen schlägt sich dabei nicht zuletzt in der Lebendigkeit des Vortrags nieder. Katalysator ist dabei der unverwechselbare Bandsound, der sich aus einer radikalen Entscheidung zur Selbstbeschränkung ergibt. Purple is the Color geht es darum, jenseits digitaler Abkürzungen die Grenzen des eigenen Instruments auszuloten. Das Neue lässt sich nur entdecken, wenn man lernt, dem Reiz des Immer-Neuen zu widerstehen, so Raab: „Ich glaube fest daran, dass wirklich Eigenständiges nur entstehen kann, wenn wir uns Zeit nehmen, um in die Tiefe zu gehen – mit uns selbst, mit unseren Beziehungen und mit unseren Instrumenten. In diesem Sinne sind wir durchaus anti-modern.“

Und die neuen Tracks geben ihm Recht. Oft reicht ein Perspektivwechsel, um den Horizont zu verschieben. Auf EPIC gelingt es Purple is the Color letztendlich über ihn hinaus zu gelangen. Intensiv, inspirierend und wunderschön ist das geworden. Mit ihrem zweiten Album zeigen die fab four aus Wien, dass in der internationalen Jazz-Szene längst kein Weg mehr an ihnen vorbeiführt. Schon jetzt eines der Alben des Jahres.

Matyas Bartha Trio

Do. 21.10., 21:00 Uhr

Photo: V. Furjes Mátyás Bartha - piano
Danny Ziemann - bass
Christian Salfellner - drums
Welcome to the pianistic world of Mátyás Bartha. Mátyás has poured his heart, soul, and mind into his first recording as a leader. This project is a journey of self reflection - a statement of who he is as a pianist, as a musician, and as a person.
Mátyás has impeccable technique. His hands are able to carry out the ideas his imagination offers, regardless of tempo or complexity.
While he is able to color a song with lush voicings and subtle internal counterpoints, what one hears first and foremost is his deep love of melody. Whether he is stating the main theme of a song or creating variations through chord changes, Mátyás sings through the piano with clear and direct rhythm. He transmits his emotions directly to our ears and hearts.
In the social media age, young musicians are often encouraged to seek immediate attention through dazzling technique and fireworks, forsaking space, patience, and emotional connection. Although Mátyás can “play the hell out of the piano,” he prefers using sophistication and elegance to draw us into his music to hear his story. Putting aside visions of popularity, he focuses on offering listeners acoustic beauty.
Mátyás is both a wonderful composer and a great interpreter of the Great American Songbook. His clever and melodic compositions and arrangements are full of surprises, smiles, and love for the swing beat.Throughout the set, bassist Danny Ziemann and drummer Christian Salfellner accompany Mátyás selflessly, always choosing to support the pianist rather than to show off personal abilities. However, when the moment comes for them to take the spotlight, Danny and Christian each play with fire, imagination, and tenderness.
All three members of this relatively new yet cohesive group contributed to the direction of the songs, with each player giving his all to the music and the stories. While Mátyás has a strong connection to stride and other earlier piano styles, he felt a more modern approach suited this particular trio and recording project. As you listen, it is evident that rapport won over style – you will feel the connection between these three souls.
What an auspicious start, both for Mátyás Bartha as a lead recording artist, and for this beautifully integrated trio! This maiden voyage is no small feat. The combination of expertise, sincerity and diligence will take Mátyás far and wide artistically. We listeners can look forward to enjoying his journey as it unfolds in the years to come.
–MICHAEL KANAN–
New York Jazz Pianis

Claus Raible Trio

Fr. 22.10., 19:30 Uhr

Photo: J. Scheffner Claus Raible - piano
Giorgos Antoniou - bass
Xaver Hellmaier - drums
Claus Raible hat eine begeisterte Anhängerschaft in der internationalen Jazz Szene, welche stets ein enthusiastisches Publikum garantiert. Dies ist besonders offensichtlich, wenn er mit seinem Trio auftritt, dessen Konzerte zumeist ausverkauft sind.
Raible hat seinen höchst persönlichen Stil und seine Arrangements, Interpretationen und Originals generieren eine Frische und Lebendigkeit, die von Musikenthusiasten aller Generationen geschätzt wird. Dabei nimmt Claus Raible, nicht zuletzt in stilistischer Hinsicht, eine Sonderstellung unter den zeitgenössischen Pianisten ein, die ihm ebenso die Begeisterung des Publikums sowie die Achtung vieler gefeierter Meister des Jazz eingebracht hat.
Mit “Trio!” kehrt Raible nun wieder zu einem seiner favorisierten Formaten zurück und präsentiert seine neueste CD Produktion. Auch diese Formation steht, wie alle seiner Projekte, für Energie, musikalische Intelligenz und Originalität.
Im Laufe seiner professionellen Karriere hat Claus Raible unter anderem mit Größen zusammen gearbeitet wie Andy Bey, Jimmy Cobb, Jesse Davis, Jon Faddis, Art Farmer, Benny Golson, Mark Murphy, Lewis Nash, Ed Thigpen, u.v.a.
Er trat bisher auf zahlreichen internationalen Festivals auf, darunter das Montreaux Jazz Festival, Jazz Fest Wien, Aspen Jazz (Colorado), Midem (Cannes), Trieste Loves Jazz, Denver Jazz Fest, Belgrade Jazz Festival, London Jazz Festival, Internationale Jazzwoche Burghausen, u.v.a.

Der Bassist Giorgos Antoniou liefert das felsenfeste Fundament für das Trio. Seine aussergewöhnliche Klangkultur, sein Swingfeel und sein Vermögen, das Publikum mit seiner Spielfreude mitzureißen, macht ihn zum integralen Besteandteil zahlloser Formationen. Giorgos hat u.a. mit Clark Terry, John Lewis, Johnny Griffin, Cedar Walton und Albert Heath gearbeitet.
“… ein Weltklasse-Bassist, einer der besten die ich kenne.”
Benny Green
“… ein wahrlich bemerkenswerter Musiker… Giorgos hat das Talent das es braucht, um zu
inspirieren, herauszufordern und zu motivieren.”
Brad Leali


Einer der gefragtesten jungen Schlagzeuger, Xaver Hellmeier besticht durch sein geschmackvolles Begleiten und immensen Ideenreichtum. Dies brachte ihn, von der Presse enthusiastisch als “Entdeckung” gefeiert, zu weltweiten Konzerttätigkeiten in Europa, USA und Asien.
Hellmeier trat in seiner beachtlichen Laufbahn als Leader und Sideman u.a. mit Jazzgrößen wie Vincent Herring, Mike LeDonne, Eric Alexander, David Hazeltine und Peter Bernstein auf.

Kristina Barta (CZ)

Fr. 22.10., 21:00 Uhr

Photo: Michal Kubelka Kristina Barta (CZ) - piano
Jan Feco (CZ) - bass
Marek Urbanek (CZ) - drums
Nela Dusova – sax
Kryštof Tomeček - guitar
Kristina Barta, whose real name is Kristýna Bártová, was born in Prague in the Czech Republic. In 2015, she founded her own trio - Jan Feco on bass and Marek Urbanek on the drums. She recorded the first demo tape and with her own original arrangements, the famous song Autumn Leaves (J. Kosma) won the competition Jazz Prix 2015. The international jury composed of R. Dombrowski (German music journalist), G. Schroder (The US Attorney Kurland Agency ) and Rudy Linka (Czech jazz guitarist) took her distinctive and fresh approach to the arrangement, and to her own compositions. The trio has performed at the Bohemia Jazz Fest in Prachatice and Pilsen before the band Yellowjackets.

During the same year, a live recording of the bachelor concert by Kristina Barta was nominated by the Czech Radio as a member of the EBU (European Broadcasting Union) in the prestigious European competition for young jazz projects Euroradio Jazz Competition 2016. The trio was chosen by the European Commission among the four finalists and Kristina Barta performed together with Jan Fečo and Marek Urbanek at the legendary concert hall Bimhuis in Amsterdam.

"Their music is a combination of jazz tradition and efforts to explore something new. The band sounds optimistic, after the periods of nervous or depressive modern jazz, perhaps, this is a new trend. Helped by the fact they are the young musicians who do not stick to the surface, but go directly to the essence of musical magic", says the editor of Czech Radio Vltava Vaclav Vraný.

In 2016 Kristina Barta won with her song "Find peace of mind" which was performed and written by her sister Martina Barta, a competition for the best jazz composition which is annually organized by OSA (Performing and Mechanical Rights Society).

Other activities and projects: Kristina Barta studied jazz piano at the Music Academy of Performing Arts in Prague under the guidance of prof. Karel Ruzicka and Vit Kristan. She teaches for several years at music schools in Prague. In 2016 Ratibořická Music School opened a new instruction branch in piano, focusing on jazz interpretation under her leadership. In Berlin, working with students Jazz Institute at the Universität der Künste.

EMA29 debut album was released in 2017 by Kristina Barta at the Austrian Alessa Records in cooperation with the Austrian promoter Peter Guschelbauer (among others in the years 2002 - 2007 he was the promoter of the Austrian Joe Zawinul). The steady trio - Barta, Fečo, Urbanek and the album expanded with distinguished guests. Trumpeter and composer Miroslav Hloucal, guitarist Kryštof Tomeček, saxophonist and producer Karel Ruzicka jr. and American vibraphonist David Friedman, a professor at the Jazz Institute in Berlin. In his life, David Friedman worked with musicians such as Wayne Shorter, Horace Silver and Chet Baker. He was a member of the New York Philharmonic and also taught at the Manhattan School of Music in New York.

"My development itself and the emergence of the album was documented by the leading Czech photographer Petr Krejci whose photographs are admired by people all over the world. He has exhibits in Seattle, Houston and Beirut. This uncompromising and decadent photographer reveals and underscores the interiority of music, which I am introducing to you", Kristina Barta.

Marek Urbanek (*1992) is a young and acclaimed jazz drummer in Czech Republic. Visit Urbanek's official website.
Jan Feco (*1990) is a great saxophonist and bassist in one person. Visit Feco's official website.

Triple Ace (A)

Sa. 23.10., 19:30 Uhr

Oliver Kent (A) - piano
Uli Langthaler (A) - double bass
Dusan Novakov (A) - drums
Für diese neue Band mit dem Namen Triple Ace haben sich 3 wunderbare Musiker der österreichischen Jazzszene zusammengefunden, Oliver Kent – piano, Uli Langthaler – double bass und Dusan Novakov – drums.

Alle 3 spielen seit Jahren mit den besten Musikern und internationalen Stars zusammen, und bringen eine unglaubliche Erfahrung für diese Band mit. Die Reife mit der hier gemeinsam musiziert wird hört man bereits nach den ersten Tönen. Sie haben sich einer der wohl schwierigsten Formen des Jazz gewidmet, dem sogenannten Pianotrio, von dem es Tausende hervorragende auf der Welt gibt. Ich behaupte einmal, dem sind diese drei problemlos gewachsen und haben ein Pianotrio auf die Beine gestellt, das mit den Besten mithalten kann.

Richie Winkler 4tet

Sa. 23.10., 21:00 Uhr

Photo: Pia Fronia Richie Winkler - Altsaxophone, Sopransaxophone, Bassclarinet
Burkhard Frauenlob - Klavier, Keyboard
Wolfram Derschmidt - Bass
Christian Stolz - Drums

Die neue CD ist nominiert für die Bestenliste der deutschen Schallplattenkritik!
Dies ist ein neu entstandenes Projekt, welches aus dem Duo Programm „Fjord“ von Winkler&Frauenlob hervorgegangen ist. In ihrem letzten Programm "FJORD" haben sich zwei Musiker gefunden, um eine gemeinsame musikalische Sprache aufs Tableau zu bringen.
Mit dem „Richie Winkler Projekt feat. Frauenlob/Stolz/Derschmidt“ gibt es eine Fortführung jenes musikalischen Geistes mit zum größten Teil für dieses Projekt entwickelten neuen Kompositionen.
Es wird „Stitch Down“ heissen!
Dies meint, dass in jenem Programm nicht nur die Schuhsohlen für den einen oder anderen Tanzschritt genagelt werden sollen, es wird durchaus der Beat im wahrsten Sinn des Wortes genagelt, um Sitztänzer von ihren Hockern zu liften!
Es findet sich eine Erweiterung der musikalischen Sprache, die durchaus einen attraktiven, fesselnden Bogen durch die Jazzgeschichte spannt, um letztlich eine eigene Bandsprache gefunden zu haben.
Da wurde das Rad nicht neu erfunden, nichtsdestotrotz swingt und grooved es gleichermaßen und versprüht auch nicht zu knapp positive Energie.
Es wird großen Meistern, wie Thelonius Monk, Chick Corea, John Coltrane, Steve Lacy, Cannonball Adderley bis Kenny Garrett, Steve Coleman und Greg Osby nachgespürt,
Eine Band, die lyrisch und mitunter sehr emotional musiziert und improvisiert, figurativ, flamboyant und doch sehr sensibel zwischen den Stilen mit sehr variierenden und multiplen Perspektiven changiert.
Situativ und performativ zugleich, stets zerstörend und neu erschaffend.
Dennoch findet sich eine sehr streng geführte Formensprache mit Liebe zum Detail!
Als Komponisten zeichnen nach wie vor Richie Winkler und Burkhard Frauenlob verantwortlich.

Duo Sonoma

So. 24.10., 11:00 Uhr - Jazzbrunch im Hotel Mader

Mira Gregorič - violin
Sara Gregorič - guitar

Von klein auf mit Musik umgeben haben die Geschwister Gregorič, Mira Violine und Sara Gitarre, bereits im Vorschulalter gemeinsam musiziert. Der erste öffentliche Auftritt folgte bald und im Rahmen der Musikausbildung an der heutigen Slowenischen Musikschule des Landes Kärnten folgten auch die ersten ausgezeichneten Wettbewerbsteilnahmen. Das Musikstudium führte die zwei Schwestern nach Wien an die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und nach Linz an die Anton Bruckner Privatuniversität, wo sie ihre musikalische Tätigkeit als Künstlerinnen ihre stilistische Neugierde erweiterten und auch ihre pädagogische Ausbildung absolvierten.

Das Duo Sonoma zeichnet sich somit auch damit aus, dass sie bereits über 20 Jahre miteinander musizieren, das sich im einzigartigen Zusammenspiel widerspiegelt. Die Kommunikation im Spiel erfolgt auf nonverbaler Basis und eine Zusammengehörigkeit wird ab dem ersten gespielten Ton spürbar.
Ihre Eigenkompositionen sind eine Verbindung unterschiedlicher Musikgenres, die von Klassik über Tango und Jazz-Improvisation, volkstümlichen Melodien und bis hin zu neuer Musik beeinflusst werden. So entsteht ihre Musik immer gemeinsam, denn musikalischer und persönlicher Austausch stehen hier immer im Vordergrund. Die jeweiligen Ausbildungen (Rhythmikstudium, Klassikstudium und Jazzstudium) und unterschiedlichen musikalischen Schwerpunkte vereinen sich in den Stücken der Schwestern und somit entsteht eine außergewöhnliche Synthese dieser Stile.

Die erste CD des Duos unter dem Titel „DUO SONOMA - I“, stellt eine Sammlung der bis jetzt erarbeiteten Eigenkompositionen dar. Geprägt durch persönliche Erlebnisse verspüren ihre Kompositionen ruhige Momente, die durch rhythmische Elemente aufgebrochen werden. Jedes Stück ist in seiner Art und Weise einzigartig und unverkennbar in seiner Struktur und steht im fließenden musikalischen Dialog.

Mira Gregori erhielt ihren ersten Geigenunterricht mit vier Jahren in der Glasbena šola na Koroškem / Kärntner Musikschule und am Kärntner Landeskonservatorium bei Prof. Helfried Fister. Sie hat ihr Bachelorstudium der Musik– und Bewegungspädagogik/Rhythmik mit den Schwerpunkten auf das erste Instrument (Violine bei Prof. Ulrike Danhofer) und musikalische Improvisation an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Auszeichnung abgeschlossen. Zurzeit studiert sie im Masterstudium Instrumentalpädagogik Jazz und improvisierte Musik – Violine bei Prof. Andreas Schreiber an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Seit einigen Jahren ist sie Lehrerin für Violine, unterrichtet im Bereich der elementaren Musikpädagogik bei der KinderMusikGruppe in Wien, arbeitet im Bereich der Rhythmik mit unterschiedlichen Altersstufen und hat seit Herbst 2020 einen Lehrauftrag auf der Jam Music Lab Privatuniversität in Wien. Als Vertreterin einer neuen musikalischen und kreativen Szene ergänzt sie ihre pädagogische Tätigkeit auch im Bereich der darstellenden Performance, wobei sie bereits bei mehreren Projekten mitgewirkt hat (u.a. „Raw Matters“, „Envolving Creatures“, usw.)

Sara Gregorič hat ihren ersten Gitarrenunterricht bereits mit vier Jahren bei ihrem Vater erhalten und war bis zur Inskription an der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien Schülerin der Glasbena šola na Koroškem / Kärntner Musikschule. Sie hat ihr Bachelorstudium, sowie ihr Masterstudium der Instrumentalpädagogik im Fach Gitarre bei Prof. Ahmed Noor Baluch und Prof. Gunter Schneider mit Auszeichnung abgeschlossen. Bereits während ihrer Studienzeit begann Sara Gregorič an unterschiedlichen Bildungsinstitutionen zu unterrichten und seit September 2020 ist sie Gitarrenlehrerin an der Musikschule Wien. Als junge Pädagogin hat sie bereits einiges an Praxis in Planung und Ausführung von Projekten im kulturell-pädagogischen Bereich sammeln können - sei es in Kärnten als Dozentin und Mitarbeiterin in der Organisation der Kammermusikwerkstatt Sonus oder bei der Koordination unterschiedlicher Projekte und Symposien in Wien. Seit 2016 eine Kreul-Carlevaro Gitarre mit doppeltem Boden und divergierenden Saitenlängen und ihre künstlerische Begeisterung gilt der Kammermusik Konzerttätigkeiten in diversen Kammermusikformationen.

Festivalpreise

Dienstag: VVK EUR 18,00 - AK EUR 20,00
Donnerstag: VVK EUR 25,00 - AK EUR 28,00
Freitag: VVK EUR 25,00 - AK EUR 28,00
Samstag: VVK EUR 25,00 - AK EUR 28,00
Sonntag: VVK EUR 10,00 - TK EUR 10,00
   
4-Tagespass (Do-So):     VVK EUR 60,00 - AK EUR 70,00
   

Ermäßigung für Schüler und Studenten: 50 %
Ermäßigungen für AK Mitglieder (pro Karte/Pass): EUR 2,00 im Vorverkauf / EUR 3,00 an der Abendkassa / EUR 10,00 auf den 4 Tagespass / EUR 2,00 für Jazzbrunch
Kartenvorverkauf: in allen OETICKET Stellen sowie unter +43 (0)664 / 4158010 bzw. sounddesign@aon.at

Lageplan Altes Theater, A-4400 Steyr

Handel Mazzetti Promenade 5, A-4400 Steyr


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